 | Knossos bei Heraklion ist der größte Palast Kretas und war Sitz von Minos und wurde schon ca. 2000 vor Christus errichtet. Seitdem wurde er mehrmals zerstört und wieder aufgebaut: Blick vom Westhof über die Anlage. |
 | (Blick auf ein Südhaus) Arthur Evans, ein englischer Gelehrter erwarb Teile des Geländes und leitete 25 Jahre die Ausgrabungen und Restaurierungen. |
 | (Südpropylon) Evans Restaurierungen - hier sehr schön zu sehen - wurden oftmals belächelt, halten aber im wesentlichen heutigen Erkenntnissen statt, und ich persönlich fand sie auch sehr hilfreich bei dem Versuch, sich auszumalen, wie es damals gewesen sein könnte... |
 | (Südpropylon von der anderen Seite) ... das macht das Ausgrabungsgebiet nicht so 'langweilig' wie etwa Festos, wo nichts restauriert wurde, und von den über 600.000 Besuchern im Jahr teilen sicher einige meine Meinung. |
 | die vermeintlichen Holzbalken im Südpropylon ist in Wahrheit angestrichener Beton - keine schlechte Idee, hält dieser doch wesentlich länger |
 | Wandgemälde beim Südpropylon |
 | Südypropylen und Nebengebäude |
 | die Architektur von Knossos ist mehrstöckig angelegt und war für die Minoer sicher verwirrend. Es heisst das der Begriff Labyrinth von dieser Tatsache her stammt. Und in der griechischen Mythologie heisst es auch, dass in diesen undurchsichtigem Labyrinth der Minotaurus (ein Ungeheuer halb Mensch, halb Stier) hausen soll, der Menschen frisst. |
 | Magazine mit den Pithos genannten großen Tongefäßen, in denen zumeist Wein und Öl lagerten |
 | Knossos verfügte über zahlreiche Magazinräume |
 | ein Bad oder ähnliches naher des Nordeinganges |
 | diese große Säulenarkade mit dahinterliegendem Stierfresko an der Wand ist imposant... |
 | ... und sicher ein Lieblingsmotiv von Knossos ... |
 | ... zumindestens eines der meinen :) |
 | ein weiteres Wandgemälde (die Originale sind alle im archäologischen Museum in Heraklion ausgestellt) |
 | (großes Treppenhaus) hinaufführende Treppen - herabführende Treppen, Türen, Eingänge, Korridore kreuz und quer - das ganze muss man sich mit Wänden dazwischen vorstellen - da kann man sich echt verirren |
 | ein königliches Zimmer von oben betrachtet |
 | eine 'steinerne Wasserleitung', mit der wohl das Abwasser abgeleitet wurde, und die sich bis zum Fuße des Palastes schlängelt |
 | der Thronsaal mit dem einzigartigen, aus einem Block Alabaster gehauenen Thron des Minos und Fresken mit Fabelwesen (teils Löwe, teils Adler) |
 | vor dem Thron eine Art Opferschale und links ein Vorraum für kultische Badungen, der (zumindestens heute) von darüberliegenden Stockwerk einsehbar ist |
 | dies war also das Machtzentrum des minoischen Reiches, und sicher saßen auf den Steinbänken neben dem Thron die Vertrauten und Berater des Königs |
 | Zugang zu einem königlichen Megaron |
 | nocheinmal die Säulenarkade mit dem Fresko eines Stieres |
 | die Pithos' konnten schon mächtig groß werden, wie man hier sieht, da braucht es schon ein paar Ösen für Seile, um es zu transportieren; ein Mann allein kann das sicher nicht mehr tragen |
 | hölzerne Thron im Megaron des Königs |
 | das bekannte Delphin-Fresko im Megaron der Königin |
 | auch die Säulen des Raumen sind verziert (Megaron der Königin) |
 | ja, ein schönes Motiv, dieses Stierfresko :) ... |
 | ... sieht irgendwie von allen Seiten gut aus ... |
 | ... auch von hier ... |
 | ... oder ganz nah dran (ok, jetzt ist aber auch genug) |
 | amüsieren wir uns doch über die lange Schlange vor dem Thronsaal und wie sie alle warten. Rechts im Bild sieht man den Angestellten, der dafür sorgt, dass niemand zulange guckt und jeder mal dran kommt (und jeder bitte nur ein Foto). Gut, wenn man allein und nicht mit Reisegruppe da ist und dann mal zwischendurch reinkommt, wenn grad keine Schlange ansteht |
 | Badehaus oder ähnliches am Nordeingang |
 | außerhalb der Palastmauern im Norden mit Blick auf die Palastruinen |
 | kann hier jemand minoisch? Nein, ist das nicht ein Plan der Geheimgänge im Palast? Also, ich hab keine Ahnung |
 | Überblick über das Ausgrabungsgelände |
 | Gebäude unterhalb des Palastes |
 | ich finde, Evans hat hier gut skizziert, dass die Gebäude mehrere Etagen hatten, was ich übrigens für die Zeit (ist ja bis zu 4000 Jahre her) beachtlich finde |
 | Blick auf die 'Besucherbrücke', die vom Eingang zum Südpropylon führt |
 | irgendwie hat da jemand kein Vertrauen in den unteren Pfeiler :) |
 | genau über dem Thronsaal befindet sich ein kleiner Raum, der zum Kultbad hinab führt und in dem die Repliken der berühmten Fresken an der Wand hängen (Originale im arch. Museum) - hier die Szene mit dem Stier-Akrobaten |
 | das es auf dem letzten Foto so 'leer' war, war seltener Zufall. Normalerweise ist in diesem kleinem Raum die Hölle los: alles filmt und fotografiert |
 | der Raum ist wirklich nicht groß, wie man hier erkennen kann |
 | in Stein stilisierte Stierhörner auf den Palastmauern. Mit dem Stieren hatte die alten Minoer es aber auch. Vielleicht liegt das daran, dass sich lt. griech. Mythologie Zeus mal in einen weißen Stier verwandelt hatte, obwohl ich eher glaube, dass sich die Sache umgekehrt verhält. |
 | die Überreste des einst mächtigen Palastes |
 | und wie die Aussenmauern in etwa ausgesehen haben könnten |